| Halli Hallo |
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Das bin ich, so sehe ich zur Zeit aus und das ist mein Versuch bei der Delphin-Therapie, endlich laufen zu lernen.
Aber nun mal der Reihe nach: Ich bin am Sonntag, den 09.09.2007 in Viersen geboren. Die Geburt war auch nicht so einfach, irgendwie wollte ich wohl nicht so richtig rauskommen. Die Doktoren haben mich dann per Kaiserschnitt geholt und ich musste dann erstmal in die Kinderklinik. Aber sonst war ich wohl ganz gesund.
Kurz vorher, bei Mama im Bauch, habe ich wohl so ausgesehen.
In der Folgezeit habe ich, wie andere Kinder auch, geschlafen, gegessen, hin und wieder auch mal geschrieen. Aber generell war ich auch schon immer einer der gemütlichen Sorte. Mein Papa und meine Mama haben sich dann auch anfangs nichts dabei gedacht, das ich den Kopf noch nicht heben konnte. Auch das mit dem Robben klappte bei mir gar nicht. Meine Kinderärztin stellte dann eine Entwicklungsverzögerung fest. Eine genauere Untersuchung sollte dann folgen. Diese wurde dann im November 2008 gemacht. Dabei "durfte" ich eine Woche im Elisabeth Krankenhaus in Mönchengladbach-Rheydt verbringen. Nun ja, dort kam dann die Wahrheit ans Licht. Es wurde eine Hirnfehlbildung festgestellt. Die Ärzte dort haben mir und meinen Eltern versucht zu helfen und haben uns Mut zugesprochen. Es folgte dann viele Therapien, die mir dann helfen sollten. Ich bekomme z.B. Besuch von der Frühförderung zu mir nach Hause und ich darf beim Kinderschutzbund in die Spielgruppe. Zusätzlich bekomme ich auch Pysiotherapie (erst Vojta und jetzt Bobath). Das ist echt anstrengend. Auch kommt eine Pflegerin vom Roten Kreuz zwei mal die Woch zu mir nach Hause. Sie übt mit mir einige Sachen, wie z.B. Essen und sie spielt auch viel mit mir. Aber ich habe dadurch auch schon einige Fortschritte gemacht. Mittlerweile kann ich schon krabbeln, und das sogar richtig schnell. Ich kann auch schon zeigen, was ich möchte und vor allen Dingen was ich nicht möchte. Ich glaube sogar, das Zeigen was ich nicht möchte, kann ich schon viel länger :-) Nun gut, ich sollte also ungefähr ein Jahr warten, bis die nächste große Untersuchung stattfindet.
Dieses Mal gastierten wir in den Sana-Kiniken in Düsseldorf. Dort waren alle meganett und haben uns versucht zu helfen, wo es nur ging. Aber leider war das Ergebnis nicht so toll. Eher ganz im Gegenteil. Es bestätigte sich die erste Diagnose aus Mönchengladbach. Ich habe eine irreparabele Hirnfehlbildung. Daher können die Ärzte mir medizinisch nicht weiter helfen.
Nun versuche ich, mit Hilfe einer Delphintherapie so viel wie möglich noch aufzuholen.
Update: 19.08.2010 - Die erste Therapie mit eurer Hilfe habe ich überstanden:
Mit eurer Hilfe haben meine Eltern und ihr es geschafft, dass ich zu meiner ersten Delphin-Therapie fliegen konnte. Ich wollte ja eigentlich wie einer großer Junge alleine fliegen, aber Papa hat gesagt, dass ich noch zu klein dafür wäre. Ich habe aber den großen Willen, irgendwann mal alleine ohne Mama, Papa und Angie nach Curacao zu fliegen und dafür muss ich noch viel lernen.
Seit meiner ersten Therapie habe ich mich auch schon gut weiterentwickelt. Mama und Papa sagen, dass ich viel aufgeweckter geworden bin, dass ich Sachen im Mund behalten kann und auch schon ein wenig kauen kann. Das Wichtigste aber zur neuen Saison ist, dass ich mich alleine zu Papa aufs Sofa hiefen kann, damit ich ja kein Spiel der Borussia verpasse. Denn mein Freund Dante spielt da ja auch mit. Leider hat er momentan die Haare etwas kurz. Und wisst ihr was das Beste ist? - Ich kann meinen Kopf schütteln und kann Papa sagen, dass ich etwas nicht will. Und wenn Mama mich fragt, ob ich einen schönen Tag hatte antworte ich mi "A" - das soll heißen das ich Ja meine.
Da sagten noch etwas vor zwölf Woche die Männer in den weißen Kitteln, meine Eltern sollen einen Rollstuhl bestellen. Ich denke nach den nächsten Therapien mit meinen Freunden im Wasser, hat sich diese Aussage wohl erledigt.
Nun geht es an die zweite Therapie, für die meine Eltern schon wieder ganz doll sparen. Ohne fremde Hilfe geht es jedoch leider nicht. Mittlerweile weiß ich ja, dass es ganz tolle viele Menschen gibt die mir und meiner Familie geholfen haben. Daher würde ich mich sehr freuen, wenn ihr meiner Familie weiter mit ein paar Euro im Jahr helfen könntet. Jede noch so kleine Hilfe bringt mich weiter zu meinem Ziel: Selbstständig im Leben stehen zu können. Hier möchte ich mich auch bei allen, die dass unmöglich möglich gemacht haben, ganz ganz doll bedanken. Ihr seit super. Mama und Papa müssen bei so viel Anteilnahme immer Freudentränen vergießen.
Hier findet ihr mein Spendenkonto Vielen Dank !!!!!
Und da ich noch viel vor habe, ich dringend noch auf einen Spielplatz will und einfach nur wie jeder andere Junge in meinem Alter mit anderen spielen möchte, lohnt es sich doch zu Kämpfen auch wenn es sehr müde macht!
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